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5 Tipps für bessere Fotos mit Weitwinkelobjektiven

Früher waren Weitwinkelfotos eine Domäne der Analogfotografie. Inzwischen finden Sie auch eine ganze Reihe von Kompaktkameras mit sehr kurzer Brennweite. Auch Systemkameras mit APS-C- oder MFT-Sensor können inzwischen mit Weitwinkel- und Super-Weitwinkel-Objektiven (bei Amazon*)aufwarten. Doch bei der Bildgestaltung mit sehr kurzen Brennweiten sollten Sie einige Dinge beachten.

Restaurant in Lunag Prabang - Laos - © Volker Abels
Restaurant in Lunag Prabang – Laos – © Volker Abels
Hier kann man sehen, dass die Kamera nicht hundert Prozent im Lot war. Leicht stürzende Linien sind das Ergebnis.

Wenn der Platz nicht mehr reicht, um ein Fotomotiv mit einer Normalbrennweite vollständig zur erfassen, kommt das Weitwinkel-Objektiv zum Einsatz. Der Name sagt es schon, so ein Weitwinkelobjektiv erfasst einen erheblich größeren Blickwinkel als unser menschliches Auge. Als Anhaltspunkt kann man davon ausgehen, dass das Blickfeld eines Menschen in etwa dem eines 50-Millimeter (gerechnet im Vollformat 24* 36 mm) Objektivs entspricht. Solche Objektive werden deshalb auch Normal-Objektiv genannt.

Es ist natürlich eine tolle Sache, wenn man mit einem Weitwinkelobjektiv Übersichtsfotos gestalten kann, umfangreiche Szenerien komplett erfassen kann oder, aufgrund der meist recht hohen Lichtstärke, auch mit etwas weniger Licht auskommt. Aber Weitwinkel-Objektive verlangen auch einen überlegten Umgang, denn sie weisen durchaus ihre Tücken auf.

Hier habe ich Ihnen 5 Tipps zum Fotografieren mit Weitwinkelobjektiven zusammengestellt:
  • Schon wenn Sie die Kamera leicht kippen, kann bei Weitwinkel-Aufnahmen der Horizont ziemlich schief aufs Bild gelangen. Versuchen Sie daher bei entsprechenden Motiven ein Stativ mit Wasserwaage einzusetzen. Wenn das nicht machbar ist, sollten Sie um Ihr Motiv noch genügend Raum lassen, so dass Sie das Foto am PC gerade richten und zuschneiden können.
  • Besonders bei Aufnahmen von Gebäuden sollten Sie ihre Kamera, wenn Sie mit dem Weitwinkel fotografieren, ziemlich genau lotrecht aufs Motiv richten. Tun Sie das nicht, streben die Linien im Foto stark einem gemeinsamen Fluchtpunkt zu. Es entstehen die bekannten stürzenden Linien. Wenn sie nicht bewusst, aus kreativen Gründen, eingesetzt werden, wirken sie oft nur störend. Schwenken Sie also Ihre Kamera nur dann nach oben oder unten, wenn Sie die Wirkung stürzender Linien einkalkuliert haben.
  • Fällt das Licht frontal auf Ihr Motiv, werfen Sie als Fotograf einen Schatten. Achten Sie darauf, dass der Schatten nicht aufs Bild gerät, das geht schneller als Sie denken. Bei Blitzlichtaufnahmen, mit dem eingebauten Kamerablitz, werfen manchmal die Sonnenblenden einen Schatten ins Bild. Da hilft es nur die Sonnenblenden abzuschrauben.
  • Weitwinkelfotos wirken manchmal recht flach. Achten Sie darauf, mit einem interessanten Bildvordergrund, etwa mit einer Blume oder einem Zweig, „Tiefe“ ins Bild zu bringen. Auch Linien, die ins Bild führen, wie ein Weg, Eisenbahnschienen oder eine interessanter Zaun, machen Weitwinkelaufnahmen lebendiger.
  • Kurze Brennweiten stellen Nahes überproportional größer dar als Entferntes. Möchten Sie Portraitfotos gestalten, sollten Sie auf Ihr Weitwinkelobjektiv verzichten. Sie eigenen sie sich nicht, außer Sie mögen es, wenn z.B. die Nase mit einem Weitwinkelobjektiv viel zu groß abgebildet wird. Auch Personen, die am Bildrand abgelichtet werden, können nur verzerrt dargestellt werden.

Abgesehen von diesen Hinweisen, sollten Sie sich einfach mal die Zeit nehmen und ein wenig herumexperimentieren. Schließlich nützt alle Theorie wenig, wenn die Praxis fehlt.

Inspiriert zu diesem Artikel hat mich ein Artikel auf: www.computerwissen.de

Weitere Informationen finden Sie auch hier:
http://www.fotolaborinfo.de
http://www.dffe.at
http://kwerfeldein.de
http://www.chip.de

Und wenn Sie nun zu dem Schluß gekommen sein sollten, sich näher mit Weitwinkelobjektiven zu befassen, besuchen Sie doch auch einmal die Internetseite von Amazon*

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Über Volker Abels

2010 habe ich foto-reiseberichte.com ins Leben gerufen.Reisen und Fotografieren sind meine großen Interessen. Außerdem mag ich (abgesehen von meiner Frau) Fußball (BVB :-)) an Webseiten basteln, im Internet surfen sowie ab und zu selber Sport treiben. Wenn ich Zeit übrig habe (was leider zu selten der Fall ist) lese ich auch gerne mal ein Buch.

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