Home » Fliegen » Billig fliegen » Sind Billigflieger wirklich billig und kann man wirklich schon für wenige Euro in den Urlaub fliegen?

Sind Billigflieger wirklich billig und kann man wirklich schon für wenige Euro in den Urlaub fliegen?

Flugzeug mit Kondenzstreifen © Volker Abels

Immer wieder höre ich von Freunden und Bekannten, dass sie für ein paar Euro die tollsten Flüge ergattern haben. Auf der anderen Seite höre und lese ich über Abzocke und das die Preise gar nicht so günstig seien.

Sind Billigflieger wirklich billig, kann man wirklich für ein paar Euro in Urlaub fliegen? Ich habe mich etwas informiert und für dich eine Auflistung häufiger Kostenfallen zusammengestellt:

Der Flughafen

Viele Billigflieger landen auf Provinzflughäfen, abseits der Ballungsgebiete. Für den nötigen Transfer wird oft kräftig abkassiert.

Das Gepäck

Meistens ist nur ein geringes Gewicht möglich, oft sind auch nur ein bzw. wenige Gepäckstücke erlaubt. Besonders für Übergewicht wird oft sehr stark zur Kasse gebeten, da sind durchaus mal 20 Euro pro Kilo drin. So gibt es Billigflieger, die nur Handgepäck kostenlos mitnehmen, für jedes andere Gepäckstück werden Gebühren verlangt. Die Gebühren reichen von 8 bis zu 85 Euro pro Gepäckstück. Es gibt Gesellschaften, die nehmen noch höhrer Gebühren, wenn das Gepäck nicht vor dem Flug angemeldet worden ist.

Die Reservierung

Check-in, Sitzplatzreservierungen oder sogenannte Verwaltungsgebühren werden häufig zusätzlich berechnet und treiben den Flugpreis weiter in die Höhe.

Stornierungen und Umbuchungen

Oft wird bei Stornierungen satt abkassiert (der komplette Reisepreis darf allerdings nicht einbehalten werden). Überlege dir daher genau ob du den Flug wahrnehmen kannst. Aber auch Umbuchungen können ziemlich ins Geld gehen. Achte auch hier auf die Kosten

Kosten bei Telefonbuchung und der Zahlung

Falls du nicht per Internet, sondern telefonisch buchen möchtest, solltest du dich über die Telefongebühren von kostenpflichtigen Hotlines informieren.  Die können den Preis stark in die Höhe treiben. Außerdem kommen oft noch Bearbeitungsgebühren dazu.  Achte auch auf die Zahlungsmethode, die du wählst  – auch dort können Zusatzkosten entstehen.

Die Versicherung

Sehr beliebt sind auch die im Bestellformular bereits vorgewählten Zusatzversicherungen. Wenn du das Häkchen im Bestellformular nicht entfernst, zahlst du für eine Versicherung, die du wahrscheinlich gar nicht haben möchtest.

Mein Fazit:

Es ist möglich mit Billigfliegern für wenige Euro in den Urlaub zu fliegen. Allerdings nur dann, wenn man sich vorher Schlau macht und vor allem das Kleingedruckte liest. Außerdem sollte man bei Buchungen im Internet genau hinschauen, ob und in welchen Boxen schon Häkchen sind und was an Zusatzleistungen angeboten wird. Vieles davon wird man wahrscheinlich gar nicht benötigen.

Also Augen auf, es lauern diverse Kostenfallen. Wenn du nicht aufpasst kann ein Billigflug ganz schön teuer werden und ein normaler Linienflug könnte sogar günstiger sein. So kann es durchaus vorkommen, dass aus einem 19 Euro-Schnäppchen ein Flug für 190 Euro oder mehr wird.

Zu deiner weiteren Information habe ich noch Links für dich:

www.geldsparen.de/sparen/Reise/billigflieger-wo-teure-fallen-lauern.php

www.philognosie.net/index.php/article/articleview/674/

Flüge verfolgen. Infos zur Flugverfolgung, Flugradar etc.

 

Booking.com

Über Volker Abels

2010 habe ich foto-reiseberichte.com ins Leben gerufen.Reisen und Fotografieren sind meine großen Interessen. Außerdem mag ich (abgesehen von meiner Frau) Fußball (BVB :-)) an Webseiten basteln, im Internet surfen sowie ab und zu selber Sport treiben. Wenn ich Zeit übrig habe (was leider zu selten der Fall ist) lese ich auch gerne mal ein Buch.

Das könnte auch interessant sein.

Ankunft in Long Lelang © Volker Abels

Flugverspätung – ab wann ist ein Flug verspätet – bei Ausstieg oder Landung?

Viele Urlauber, Vielflieger und beruflich Reisende haben es schon erlebt: Das Warten auf den Flug. …

2 Kommentare

  1. Ja, das stimmt. Ich hatte biher das Glück irgendwie alles richtig gemacht zu haben. Bis jetzt sind keine bösen Überraschungen aufgetaucht. Ich habe mir aber auch den Online Vertrag mindestens fünf Mal durchgelesen, bevor ich ihn abgeschickt habe.

  2. Billig-Fliegen ist heute auch nicht mehr das, was es vor ein paar Jahren, als der Hype begann, mal war. Die Zusatzkosten durch Flugplatzgebühren, Spritzuschläge, etc. gab es anfangs noch nicht. Allerdings betreffen die ja nicht nur Billigfluglinien, sondern alle Anbieter. Ich bin damals zwei Mal mit Ryan-Air geflogen. Der erste Flug ging von Frankfurt-Hahn nach Perpignan und hat hin+rück keine 20 Euro gekostet. Der zweite Flug ging von Düs-Weeze nach London-Stansted und war auch in dem Dreh. In Perpignan hatte ich einen Leihwagen über Opodo reserviert, was sehr gut geklappt hat. In England kann man gut und günstig mit der Bahn von Stansted nach London-City kommen. Leider wird Perpignan nicht mehr von Deutschland aus angeflogen. Wer dahin will (tolle Weinbaugegend, alte Höhlenfundstellen, Pyreenäen-Bergwanderungen…), muss jetzt nach Barcelona-Nord und dann mit dem Auto wieder nach Norden.
    Die Anfahrt(-skosten) zu den abgelegenen Start-Flugplätzen und ggf. üble Parkplatzgebühren sollte man schon berücksichtigen. Mich haben sie mehr gekostet, wie die Flüge selbst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.