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Urk, ein kleiner Ort am IJsselmeer

Kutter im Hafen von Urk © Volker Abels
Kutter im Hafen von Urk

Urk am IJsselmeer

Obwohl wir schon mehrfach in den Niederlanden unterwegs waren, gehörte das IJsselmeer bisher nicht zu unseren Zielen. Meistens fuhren wir nach Amsterdam oder aber ans (richtige 🙂 ) Meer.

Das IJsselmeer ist mit Abstand der größte See der Niederlande. Für diejenigen, die es nicht wissen sollten, das IJsselmeer ist kein Meer, sondern ein Süßwasser-Binnensee. Das Wort Meer hat in den Niederlanden übrigens die Bedeutung von „Binnensee“.

IJsselmeer – ein künstlicher See

Das IJsselmeer ist zwar nur durch einen Damm von der Nordsee getrennt, ist aber ein eigener See. Ursprünglich gab es keine Trennung zwischen Nordsee und IJsselmeer. Das Ganze ist eine von Menschen geschaffene Wasserlandschaft.

Der heutige Süßwassersee, der durch Eindeichung künstlich entstanden ist, besteht aus einem großen Bereich der ehemaligen Meeresbucht Zuiderzee, die zwischen Friesland und Nordholland liegt. Gebaut wurde der Damm Anfang des 20. Jahrhunderts, genau genommen 1932.

Taucher - IJselmeer © Volker Abels
Taucher – IJselmeer

Zunächst war das IJsselmeer auch salzhaltig, bis es im Laufe der Jahrzehnte durch die Abtrennung von der Nordsee und dem Zulauf von Süßwasser, sich zu einem Süßwassersee entwickelte.

Urk – schöne Häuser

Unser Ziel war der Ort Urk. Ich hatte gelesen, dass dort einige schöne alte Häuser stehen sollen. Nach rund 2,5 Std. Fahrt erreichten wir Urk und schlenderten dort ein wenig herum.

Urk war in der Vergangenheit eine Insel, ist die älteste Gemeinde in der Provinz Flevoland und hat etwa 20.000 Einwohner. Als altes Fischerdorf verfügt der Ort noch über einen ursprünglichen Fischereihafen, ein gut erhaltenes Stadtzentrum, viele historische Häuser und ein Heimatmuseum. In der Tat stehen dort einige hübsche, alte Häuser. Direkt am IJsselmeer gibt einen Bootshafen mit kleinen Werften und natürlich auch eine Promenade.

Wir waren an einem Sonntag unterwegs. Als wir zu Mittag essen wollten, bemerkten wir, dass sämtliche Restaurants und Imbisse geschlossen waren – komisch. Fast alle waren geschlossen, mit einer Ausnahme. Denn in der Nähe des Leuchtturms des Ortes gab es doch ein geöffnetes Restaurant. Wir aßen Fisch mit Pommes-Frites. Nach Beendigung unserer Besichtigungstour, machten wir uns auf den Heimweg.

Häuser in Urk © Volker Abels
Häuser in Urk © Volker Abels

Rückfahrt über den Abschlussdeichs

Ein geplanter Umweg, der uns in einem großen Bogen via Amsterdam nach Hause führte, verlief über den 29 Kilometer langen Abschlussdeichs (Afsluitdijk), der die Verbindungsstelle der ehemaligen Zuiderzee zur offenen Nordsee, bildete. Der Deich ist etwa 90 Meter breit und die Straße auf der Deichkrone, über die wir fuhren, ist die niederländische Autobahn 7 (Europastraße 22).

Leider spielte das Wetter nicht mehr mit. Ein heftiger Regen und Windböen machten es uns unmöglich anzuhalten, um von einem Aussichtspunkt beide Gewässer anzusehen. Lediglich vom Auto aus konnten wir die Wind-gepeitschten Wasser ansehen.

Insgesamt an durchaus lohnenswertes Ziel für einen Ausflug. Auch Segler kommen übrigens auf ihre Kosten, gilt doch das IJsselmeer gilt als eine Art Segelparadies.

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Über Volker Abels

2010 habe ich foto-reiseberichte.com ins Leben gerufen.Reisen und Fotografieren sind meine großen Interessen. Außerdem mag ich (abgesehen von meiner Frau) Fußball (BVB :-)) an Webseiten basteln, im Internet surfen sowie ab und zu selber Sport treiben. Wenn ich Zeit übrig habe (was leider zu selten der Fall ist) lese ich auch gerne mal ein Buch.

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