Durian – die Durianfrucht oder Stinkfrucht aus Südostasien
Wer in Südostasien reist, wird ihr bestimmt schon einmal begegnet sein, der Durianfrucht. Man nennt die Durian auch Stinkfrucht, oder aber „Königin der tropischen Früchte“.
Meist fällt zuerst der unangenehme Gestank auf. Ihn zu beschreiben ist ziemlich schwierig. Irgendwie gammelig aber auch beißend, vielleicht auch etwas nach altem stinkenden Käse oder einem Abwasserkanal oder einer Mischung aus allem. Wie gesagt es ist sehr schwer. 🙂
In Singapur sah ich Schilder mit einer durchgestrichen Durian – ähnlich wie die Verbotsschilder im Straßenverkehr. Sie hingen an den Eingängen der U-Bahn-Stationen.Aber nicht nur dort, auch in vielen anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden und vielen Hotels in Südostasien, ist es verboten die Frucht mitzubringen.
Die Stinkfrucht schmeckt!
Da fragt man sich, warum die Durianfrucht so beliebt ist in den südostasiatischen Ländern? Ich habe mich überwunden und die Frucht probiert, ich habe mich sogar mehrfach überwunden.
Sie schmeckt, ja wie schmeckt sie eigentlich? Da kommt das Problem, ich kann den Geschmack kaum beschreiben…. Vielleicht etwas wie Vanillepudding, aber mit einem fruchtigen Beigeschmack, manchmal sehr intensiv, manchmal etwas milder. Das hängt von der Reife der Frucht und von der Art ab. Auf jeden Fall hat sie mir geschmeckt, mir schmeckt sie auch immer noch.
Es ist jetzt nicht so, dass ich Kilos von der Durian verspeisen könnte, aber einige Stücke davon esse gerne und die schmecken wirklich gut.
Die Durian stammt aus Südostasien
Der Durianbaum ist heute über die südlicheren, wärmeren, tropischen Gebiete Südostasien verbreitet. Der Durian-Baum stammt allerdings ursprünglich aus Malaysia und Indonesien. Sein wissenschaftliche Name ist Durio zibethinus.
Die Frucht sieht ein bisschen so aus wie eine riesige Kastanie. Die Form ist länglich-oval oder auch eiförmig. Die Farbe ist ölivgrün bis bräunlich. Eine normale Frucht wiegt in etwa 2 kg. Wobei es durchaus geographisch unterschiedliche Varianten gibt.
So werden in Thailand etwa 15 Arten gezählt, von denen manche Früchte bis zu 6 Kilo schwer werden können. Auch die Formen und Farben können etwas variieren – generell ist eine Durianfrucht gut zu erkennen.
Allerdings ist nur ein kleiner Teil der Durian essbar. Wenn man die Frucht öffnet, sieht man fünf Segmente, in denen sich das Fruchtfleisch und bis zu fünf Kerne befinden. Das Fruchtfleisch – gelb, dick, cremig, macht etwa 15-20 Prozent des Gesamtgewichtes der Durianfrucht aus und ist der Teil der Frucht, der gegessen wird. Meistens wird ein Löffel dafür benutzt.
Wer jetzt Appetit auf diese leckere Frucht bekommen hat (nun es gibt auch Menschen, die hassen die Durian), kann sich hier in Deuschland ja einmal in einem asiatischen Laden umsehen. Oft kann man dort gefrorene Durian kaufen. Sie schmecken nicht ganz so gut, wie die frischen Früchte in Asien, aber haben den Vorteil, dass sie nicht stinken.
Durian gibt es inzwischen auch bei Amazon* zu kaufen. Außerdem gibt es bei Amazon* noch weitere Durian-Produkte.
Wer gerne mehr über die Stinkfrucht wissen möchte, kann sich auf den folgenden Seiten noch etwas schlauer machen:
http://bethge.freepage.de/duriandt.htm
http://www.thaipage.ch/autor/stevens/fruechte/durian.php
http://durian.net/deutsch_durian.htm
http://www.welt.de/die-welt/reise/article6487710/Stinkt-wie-Hoelle-schmeckt-wie-Himmel.html
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