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Fotofilter für die Reise – braucht man eigentlich noch Filter?

2. März 2010 | Von | Kategorie: Fotografieren
Fotofilter © Casper Bergmann Henriksen

Fotofilter © Casper Bergmann Henriksen

In meinem letzten Artikel über das Fotografieren, hatte ich mich mit Sicherheitsaspekten beim Reisen befasst. Heute möchte ich ein kleines Thema aufgreifen. Es geht um Fotofilter.

Zu „analogen Zeiten“ hatte ich meistens einen Skylightfilter auf dem Objektiv. Dieser Filter leicht, rötlich eingefärbt, gab meinen Dias einen minimal wärmeren Touch, was mir persönlich gut gefiel.

Ursprünglich nutzte ich auch UV-Filter, besonders im Gebirge. Außerdem gehörte auch ein Polfilter zu meiner Ausrüstung, um Reflexe auf Wasser, in der Luft, Pflanzen und Blättern zu regulieren oder den blauen Himmel, meinen Bedürfnissen entsprechend, zu beeinflussen.

Da ich inzwischen digital fotografiere, benötige ich den Skylightfilter nicht mehr um die Farben wärmer darzustellen. Schließlich gibt es Photoshop und Co.. Durch diese Programme ist jeder in der Lage alle Farben im Nachhinein ändern zu können und nicht nur das. Obwohl ich kein Freund extrem starker Veränderungen bin, nutze ich auf jeden Fall ein Bildbearbeitungsprogramm.

Einen Polfilter kann man allerdings noch nicht am Computer ersetzen und bleibt damit weiterhin erste Wahl.

Was ich bisher noch nicht ausprobiert habe, aber sinnvoll erscheint, sind Verlaufsfilter. Grade bei Landschaftaufnahmen mit hohen Kontrastunterschieden zwischen Himmel und Landschaftsbereichen, können sie die Belichtung verbessern. Zumindest lese ich das häufig und die dabei gezeigten Beispiele geben den Aussagen auch Recht. Dazu würde mich Ihre Meinung interessieren. Sind solche Filter wirklich eine Hilfe?

Ein Aspekt wird immer wieder diskutiert: Filter als Objektivschutz. Ich habe solche Diskussionen einen Weile verfolgt und bin für mich zu dem Schluss gekommen, darauf zu verzichten. Moderne Objektive sind mehrfach vergütet und nicht mehr so empfindlich wie in der Vergangenheit. Außerdem lasse ich die Sonnenblende immer auf dem Objektiv. Das schützt nicht nur vor Lichtreflexen sondern bedeutet auch einen zusätzlichen Schutz vor Fingerabdrücken und Kratzern.

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4 Kommentare auf "Fotofilter für die Reise – braucht man eigentlich noch Filter?"

  1. Reiseforum sagt:

    Ein Polfilter ist und bleibt Pflicht und je nach Stand der “Künste” sollte mindestens auch ein Graufilter zur Ausstattung gehören.

  2. Volker Abels sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für den Kommentar. Wie ich ja auch schon im Text erwähnte, kann man ein Polfilter (noch?) nicht durch ein Bildbearbeitungsprogramm ersetzen.
    Es bleibt in der Tat erst einmal ohne “Konkurrenz”.

    Gruß
    Volker

  3. Toni sagt:

    Hallo,
    der Polfilter ist natürlich unentbehrlich! Ebenso wichtig finde ich einen Graufilter und einen schönen Effekt bietet ein 4/6/8 fach Gitterfilter. Ist halt schöner es gleich so zu fotografieren, statt es später mit Photoshop einzubearbeiten. Ich besitze auch einige Farbverlauffilter, benötige aber immer nur den Tabakfilter (von leicht braunrötlich nach klar) und den blau-klaren Filter. Sie sind sehr brauchbar wenn es um Aufnahmen in der Natur geht und man beispielsweise das Abendrot einer untergehenden Sonne hervorheben möchte oder einfach nur einen schönen blau bewölkten Himmel vor einer Bergkulisse. Ich besitze auch zahlreiche Effektfilter, wovon ich in den letzten Jahren allerdings keinen mehr benötigt habe, denn mit Photoshop kann man beispielsweise selbst weichzeichnen, so stark wie man individuell möchte oder auch den Rainbow-Spot selbst “nachbauen”. Diese oben besagten vier wichtigen Filter trage ich immer bei mir, geschützt durch so genannte “Filterkappen”. Sie sind im Gegensatz zu Filtertaschen wirklich unverzichtbar für einen sicheren Transport. Filtertaschen hingegen haben mir in der Vergangenheit schon des öfteren mal einen Filter “verkratzt”, obwohl es eigentlich hochwertige und auch recht teure Taschen waren. Diese Filterkappen hingegen sind echt Top. Nur mal am Range erwähnt.

  4. Volker Abels sagt:

    Hallo Toni,

    danke für den Kommentar. Über den Einsatz von Filtern scheiden sich ja die Geister, wie man so schön sagt.
    Ich nutze lediglich (auch nur hin und wieder) ein Polfilter. Aber ich denke auch ein Graufilter bzw. ein Verlaufsfilter wäre mal eine Überlegung wert.

    Viele Grüße
    Volker Abels

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