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Bilder und Fotos speichern – im Urlaub und auf Reisen

Seit einigen Jahren setzen immer mehr Urlauber und Reisende auf Digitalkameras. Die analogen Fotoapparate sterben langsam aus. Filme werden nicht mehr benötigt und die Fotos werden digital gespeichert. Viel spricht für die digitale Fotografie. Allerdings sollte man sich ein paar Gedanken über die Speicherung der Aufnahmen machen.

Dschungel in Thailand © Volker Abels
Dschungel in Thailand © Volker Abels

Zunächst sollte geklärt werden, wie viel Foto man so generell macht. Außerdem macht es einen Unterschied ob man nur im JPG-Format, RAW-Format oder in beiden Formaten fotografiert. Wer nur hin und wieder einen Schnappschuss macht, benötigt logischerweise weniger Speicherplatz als ein Fotograf mit größeren Ambitionen.

Wie sichert man digitale Fotos?

Ich gehöre zu den Fotografen, die schon etwas mehr Speicherraum benötigen. Ich fotografiere gleichzeitig im JPG- und RAW-Modus. Als Speicher benutze ich 4 GB SDHC-Karten (Stand 2011). Auf eine dieser Karten passen dann ungefähr 180 Fotos.

Um meine Fotos zu speichern, führte ich beispielsweise auf meiner letzten Thailand/Laos Reise sechs 4 GB, zwei 2 GB und zwei 1 GB Speicherkarten mit. Außerdem nahm ich mein Laptop mit auf die Reise. Unterwegs kaufte ich mir außerdem noch einige DVD-Rohlinge.

Meine Bilder spielte ich regelmäßig von den Speicherkarten auf mein Laptop. Außerdem sicherte ich sie zusätzlich noch auf DVD. Das ist, zugegeben, eine relativ umständliche Angelegenheit und vielleicht auch etwas übertrieben. Aber, wie ich denke, vergleichsweise sicher.

Natürlich hat nicht jeder Lust auf so einen Aufwand. Urlauber, die nicht viel fotografieren und auch nicht so viele Speicherkarten mitnehmen, können ihre Bilder vor Ort in  Fotogeschäften oder Internetcafés auf DVD brennen lassen.

Da Speicherkarten (Angebote bei Amazon*) nicht mehr so teuer sind wie noch vor ein paar Jahren, sollte man immer genügend davon mitnehmen, einige von ihnen können dann gut als als Sicherungsmedium genutzt werden.

Eine relativ sichere Variante ist das „Upload auf Online-Storage“. Hier werden die Bilder via Internet auf einen Online-Speicher übertragen. Viele Provider bieten solche Speicherplätze an. Allerdings kann es halbe Ewigkeiten dauern, bis die Bilder schließlich online sind. Diese Methode ist sicherlich eher für kleinere Datenmengen geeignet, oder für Menschen mit viel Geduld.

Einen gewissen Luxus bieten mobile Bildspeicher, sogenannte Imagetanks (bei Amazon*).Diese kleinen mobilen, recht gut gegen Stoß und Umwelteinflüsse gesicherten, Festplatten sind inzwischen bezahlbar. Zudem bieten sie eine recht sichere Möglichkeit Bilder zu speichern. Die Speicher sind mit einem kleinen Display versehen und haben verschiedene Anschlüsse. Sie sind natürlich ohne Computer einsetzbar.

Wie immer Sie sich auch entscheiden, sparen Sie nicht am falschen Ende, den was ist ärgerlicher als der Verlust von tollen Reisefotos. Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt – die Speicher, außer der Onlinespeicherung, schützen nicht vor Diebstahl.

Vielleicht können Sie im Kommentarfeld von Ihren eigenen Erfahrungen berichten oder haben die ultimativen Tipps. Die Leser von Foto-Reiseberichte würden sich freuen.

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Über Volker Abels

2010 habe ich foto-reiseberichte.com ins Leben gerufen. Reisen und Fotografieren sind meine großen Interessen. Außerdem mag ich (abgesehen von meiner Frau) Fußball (BVB :-)) an Webseiten basteln, im Internet surfen sowie ab und zu selber Sport treiben. Wenn ich Zeit übrig habe (was leider zu selten der Fall ist) lese ich auch gerne mal ein Buch.

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2 Kommentare

  1. Ich mache auf meinen Reisen nicht wirklich viele Fotos. Wenn es aber geht, nehme ich meinen Laptop und übertrage die Bilder dann sofort. Meistens fotografiere ich im RAW Format und bearbeite die Bilder dann mit Lightroom. Das jetzt irgendwelche Dateien oder Bilder verloren gegangen sind, ist mir, Gott sei Dank, noch nie passiert.

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