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Jeepneys die Nationalfahrzeuge der Philippinen

 

Philippinos beladen ein Jeepney - Philippinen © Volker Abels

Wenn man von Reisezielen in Südostasien spricht, landet ein Land meist auf den hinteren Rängen. Die Philippinen. Eigentlich unverständlich, denn die Philippinen bieten doch so einiges.

Einige weltbekannte Sehenswürdigkeiten, wie die Reisterassen von Banaue oder die Vulkane im Landesinneren, sind schon wirklich eine Reise Wert. Auch die Menschen auf den Philippinen sind sehr freundlich und ein schöne Natur und wunderbare Strände gibt es auch.

Ich möchte in den nächsten Wochen ein paar Artikel über die Philippinen schreiben und ihnen das Land etwas näher bringen. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie in den nächsten Wochen hin und wieder mein Blog besuchen.

Ich fange an mit einem Gefährt, was es so eigentlich nur auf den Philippinen gibt. Ich spreche von den Jeepneys.

Jeepneys sind alte Willys-Jeeps, die von US-Amerikaner nach ihrem Abzug von den Philippinen, dort zurückgelassen worden sind. Die Philippinos haben aus diesen Fahrzeugen Kleinbusse gebaut. Sie benutzten dabei zum Beispiel Eisenbahnschienen, um so die Fahrzeuge zu vergrößern. Damit wurden die so entstandenen Jeepneys größer und es konnten mehr Passagiere transportiert werden. Außerdem wurden, zum Schutz gegen Sonne und Regen, ein Metalltach auf die Vehikel gesetzt.

Besonders Auffällig sind die Jeepneys, weil sie meistens kunstvoll bemalt und verziert sind. In der Vergangenheit wurden vor allem religiöse Motive verwendet. Heute sieht man auch weltliche Motive. Häufig verschönern glänzende Kühlerhauben und Radkästen aus Chrom die Fahrezeuge.

Die Jeepneys sind preisgünstige Verkehrsmittel und erfreuten sich großer Beliebtheit. Man könnte sie auch als Sammeltaxis bezeichnen. Sie gleichen das Fehlen eines öffentlichen Personen-Nahverkehrs aus.


Um das ungebremste Jeepneywachstum während der letzten Jahrzehnte zu beschränken, beschloss die Regierung der Philippinen, die Zulassung der Fahrzeuge einzuschränken. So müssen die Fahrer eine besondere Führerscheinklasse „Professional Driver’s License“ besitzen, eine reguläre Strecke abfahren und angemessene Fahrpreise erheben.

Außerdem müssen die Besitzer an einem bestimmten Wochentag, der an der Farbe der Kennzeichen ersichtlich ist, ihre Fahrzeuge in einer dafür vorgesehenen Garage parken.

Generell gilt auf den Philippinen:

* Grüne Kennzeichen (License Plate): Ausschließlich privat genutztes Fahrzeuge

* Gelbes Kennzeichen (Busse, Jeepneys, Vans, Motorräder, Tricycles): Zugelassen für Personenbeförderung, häufig als Sammeltaxi im Einsatz

Inzwischen werden die Jeepneys professionell in philippinischen Werken hergestellt. Comicmotive ergänzen heute die traditionellen Verzierungen auf den Fahrzeugen.

Man könnte die Jeepneys fast als Nationalfahrzeuge der Philippinen bezeichnen.

Mehr Infos: www.wikipedia.de

Jeepney - Philippinen © Volker Abels
Jeepney – Philippinen © Volker Abels
Jeepney unterwegs auf einer Dschungelpiste - Philippinen © Volker Abels
Jeepney unterwegs auf einer Dschungelpiste – Philippinen © Volker Abels
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Über Volker Abels

2010 habe ich foto-reiseberichte.com ins Leben gerufen. Reisen und Fotografieren sind meine großen Interessen. Außerdem mag ich (abgesehen von meiner Frau) Fußball (BVB :-)) an Webseiten basteln, im Internet surfen sowie ab und zu selber Sport treiben. Wenn ich Zeit übrig habe (was leider zu selten der Fall ist) lese ich auch gerne mal ein Buch.

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